Projekte / Verkehrsbauten / - Transrapid Station Schwerin
In weniger als einer Stunde von Hamburg nach Amsterdam oder Berlin – mit der Magnetschwebebahn Transrapid erreicht das Bahnreisen zwischen den europäischen Metropolen eine bislang ungekannte Dimension. Auf dem Weg zwischen Berlin und Hamburg liegt der Zwischenstopp Schwerin; zwei Minuten dauert hier der Haltevorgang, dann rauscht der Zug weiter. Die neue Technik erfordert eine neue Architektur: mit der Transrapidstation Schwerin lassen die Entwickler das alte Bahnhofskonzept mit seinen klassischen Hallen und Bahnsteigen zurück. In der Gestaltung des Bauwerks greifen sie die Form des Zuges auf. Lang und schlank schmiegt es sich an die Trasse. In seinem Inneren ist alles auf den Zeitgewinn optimiert, den das neue Verkehrsmittel bringt: so warten die abfahrbereiten Gäste nach der Fahrkartenkontrolle in Röhren, die außerhalb des Hauptbauwerkes zwischen Verteiler- und Schienenebene liegen. Auf diese Weise lässt sich die Aufenthaltsdauer des Zuges auf ein Minimum reduzieren.
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